Rezension: Die Überlebenden – Blut und Feuer

Hey, heute habe ich endlich die Rezension von ,,Die Überlbenden – Blut und Feuer“ von Alexandra Bracken für euch. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Goldmann Verlag für das Reezensionsexemplar. Viel Spaß beim Lesen!

Allgemeines:

Titel: Die Überlebenden – Blut und Feuer  img_0723
Autor: Alexandra Bracken
Verlag: Goldmann
Originaltitel: In the Afterlight
Genre: Fantasy und Science Fiction
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2016
Seitenanzahl: 608 Seiten
Preis: 12,99 [D] broschiert
Zum Buch <—-hier

 

Trilogie:

1 Die Überlebenden

bild2 Furchtlose Liebe

3  Blut und Feuer

Klappentext:

Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht auf und haben sogar einen Gefangenen genommen. Der allerdings wird immer mehr zu einer großen Gefahr für sie alle. Es handelt sich um Clancy Gray, den Sohn des Präsidenten – und auch er verfügt über ähnliche Fähigkeiten wie Ruby. Allein sie kann seine manipulativen Kräfte im Zaum halten. Nur ein unachtsamer Moment und Clancy könnte die ganze Mission und ihrer aller Leben in Gefahr bringen …
Quelle Amazon

Worum geht es?

Ruby, Liam, Cole, Vida, Chubs, Zu und weitere Kinder haben eine „Krankheit“. Sie können verschiedene Sachen. Orangene wie Ruby können zum Beispiel Gedanken verändern. Viele können ihre Fähigkeiten nicht kontrollieren und gelten deshalb als gefährlich. Sie mussten ihre Familien verlassen und dafür in Camps gehen, wo sie gefangen gehalten worden von der Regierung. Ihr Leben dort ist alles Andere als schön. Ruby und die meisten anderen von ihnen sind aus ihren Camps entkommen. Nun wollen sie auch weitere Kindern aus den Fängen der Regierung befreien. Ihr Gefangener ist der Sohn des Präsidenten. Nur Ruby hat ähnliche Fähigkeiten wie er und kann ihn somit als Einzige kontrollieren. Die Frage ist: Sind die Fähigkeiten wirklich wie ein Fluch oder sind sie eher Geschenke?

Meine Meinung:

Als ich das Buch im Internet gesehen habe und mir den Klappentext durchgelesen habe, hat das Buch mich an die 5. Welle errinnert. Es ist einer meiner Lieblingsbücher, weshalb ich Blut und Feuer auch unbedingt lesen wollte. Zwar hatte ich die Teile davor noch nicht gelesen, aber das war mir egal, auch wenn ich dadurch einen schwierigen Start in das Buch hatte, weil ich gar nichts gecheckt habe. Also kleine Empfehlung: Lest davor lieber auch Band 1 und 2.
Der Titel, der Klappentext und das Cover verleihen dem Buch so viel Spannung. Leider habe ich nur nicht so viel Spannung gehabt beim Lesen. Ich weiß nicht, ob es an mir oder an dem Buch lag, aber ich fand einfach so fast gar nichts spannend, obwohl ich die Story an sich so genial und toll finde. Für mich hat sich das Buch einfach unendlich in die Länge gezogen. Trotzdem habe ich es sehr gern gelesen, auch wenn ich sehr lange dafür gebraucht habe. Der Anfang war für mich etwas schwierig, aber das hat sich dann auch schnell wieder gelegt und man konnte das Buch flüssig ohne Probleme lesen, nur leider nicht so ganz schnell.
An die Charaktere habe ich mich schnell gewöhnt auch, wenn ich manche nicht leiden konnte wie zum Bespiel Liam und Alice. Ich denke an die, die es gelesen haben, ihr könnt mich sicher verstehen warum ich Alice nicht mag. Bei Liam, Rubys Freund bin ich mir da nicht sicher, ich mag ihn einfach nicht. Er kam für mich öfters, wie ein kleines Kind rüber, das bemuttert werden wollte, und welches immer seinen Dickkopf durch setzten muss. Clancy, den Sohn des Präsidenten, mochte ich von Anfang bis kurz vorm Ende. Er war irgendwie schlau und ich glaube er wollte auch nicht nur böses. Aber er war Schuld an dieser einen so unötigen Sache (ich Spoiler nachher noch was genau, weise aber vorher darauf hin) , also mochte ich ihn zum Schluss so gar nicht mehr, was ich eigentlich ganz schade fand, weil ich auf ein Happy End um Clancy gehofft hatte. Am liebsten mochte ich Cole. Ich habe mich so in ihm verliebt. Er ist ein Kumpel von Ruby und der Bruder von Liam. Er ist einfach so toll! Ruby ist die Hauptprotagonistin im Buch. Ich hab sie nicht gehasst, ich mochte sie sogar, aber bei weitem nicht so gerne wie Cole. Die anderen Protagonisten sind gut entwickelt. Sie sind alle sehr verschiedend und auf ihre eigene Art toll.
Das Ende mochte ich irgendwie nicht. Es ging mir viel zu schnell, dafür dass der Anfang des Buches so langsam war. Irgendwie war es auch viel zu einfach, und ich hätte mir ehrlich gesagt mehr Probleme gewünscht, damit die Spannung mehr da wäre.

Achtung Spoiler

So ziemlich am Ende des Buches ist jemand gestorben. Und zwar Cole. Die einzige Person im Buch, die ich nicht nur gemocht, sondern auch geliebt hatte. Ich fand es einfach so unnötig, dass er sterben musste, weil es einfach in meinen Augen völlig sinnlos war und nichts gebracht hat. Er wurde danach zwar noch ein paar mal erwähnt, aber ich finde, dass die Anderen sich zu schnell von seinem Tod wieder erholt hatten. Ganz am Ende ging er dann irgendwie verloren und niemand hat sich noch drum gekümmert. Er wurde auch nicht von seinem Bruder Liam oder von Ruby, seiner besten Freundin weiter erwähnt. Diese unvorhandene Trauer hat mich selbst dann noch trauriger und vor allem wütender gemacht. Er war halt einfach tot.

Spoiler Ende

 

Über die Autorin:

Alexandra Bracken wuchs im US-Staat Arizona auf. Nach ihrem Studium am »College of William & Mary« in Virginia zog es sie nach New York City, wo sie derzeit lebt und arbeitet. Ihren ersten Roman schrieb sie schon während des Studiums als Geschenk für eine Freundin. Die Liebe zu Büchern hat sie aber nicht nur dazu gebracht, selbst zu schreiben. Sie arbeitet außerdem bei einem großen amerikanischen Buchverlag und hat jederzeit eine Buchempfehlung parat.
Quelle Amazon

Fazit:

Das Buch war sehr lang gezogen und mit wenig Spannung verbunden. Abgesehen von der einen unnötigen Sache, fand ich die Story jedoch sehr gut, auch wenn sie viel mehr potenzial nach oben hatte. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Teile davor noch lesen werde oder nicht. Erst wollte ich 3,5 Sterne geben, aber leider kann ich doch nur 3 von 5 Sternen geben, wenn ich mir nochmal die Kritikpunkte ansehe. Vielleicht ist das Buch für euch ja besser.

 

Danke fürs Lesen!

 

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