Rezension: Der letzte Stern

img_20170104_180505_296.jpg  Allgemeines:

Titel: Der Letzte Stern (The Last Star)

Autor: Rick Yancey

Herausgeber: Goldmann Verlag

Format: Hardcover

Sprache: deutsch

Erscheinungsdatum: 3. Oktober 2016

Seitenzahl: 384 Seiten

ISBN-10: 3442313368

ISBN-13: 978-3442313365

Preis: 16,99 [D]

Triologie:

Band 1: Die fünfte Welle (The 5th Wave)

Band 2: Das unendliche Meer (The Infinite Sea)

Band 3: Der letzte Stern (The Last Star)

Klappentext:

Sie kamen, um uns zu vernichten: die ‚Anderen‘, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen …

Quelle Amazon

Meine Meinung:

Ich muss sagen ich habe mich so darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Es ist ganz anders ausgegangen als ich dachte, aber es war gut. Erst mal zum Cover. Ich finde es ist wunderschön und ich liebe dieses Glänzen. Auf dem Cover ist ein Mädchen zu sehen, dass alleine ist, ich denke es soll Cassie darstellen. Wie sie sagte: Ich bin die Menschheit. Der Hintergrund und die Schrift passen ebenso perfekt zum Buchinhalt. Der Prolog war mal wieder großartig, so wie man ihn auch von Rick Yancey zu erwarten hat. In dem Buch kommen die Perspektiven von verschiedenen Personen. Wobei ich finde, dass es am meisten um Ringer (und auch oft um Zombie) ging. Das finde ich allerdings etwas schade, weil somit Cassie und Evan etwas untergegangen sind, und somit auch deren Liebesgeschichte. Zum Ende kam dann auch häufiger Cassie ins Spiel, aber Evan blieb leider so wenig. Ich glaube es gab im gesamten Buch vielleicht drei Stellen, die um Cassie und Evan zusammen gingen, wo sie zusammen in einem  Raum waren. Das war mir einfach zu wenig. Die Handlungen in diesem Buch waren trotzdem mal wieder gut, so wie eigentlich das ganze Buch, bis auf das Ende und die Sache mit Casssie und Evan. Ich hätte mir einfach ein anderes Ende gewünscht. Manche können vielleicht damit leben, ich aber auf jeden Fall nicht. (Naja muss ich ja eigentlich.) Alles in einem ein gelungendes Buch, aber für mich kein gelungener Abschluss, den das offene Ende gefiel mir auch nicht so wirklich. Ich glaube ich habe noch nie so dolle bei einem Buch geweint.

Schreibstil:

Den Schreibstil von Rick Yancey kann man einfach nur loben. Vom Anfang bis zum Ende ließ sich das Buch einfach nur toll lesen. Bei so einem Schreibstil, entgeht einem kein Gefühl, kein Gedanke, einfach gar nichts von den Protagonisten. Man konnte sich somit sehr gut in die Geschichte hineinversetzten. Vor allem am Ende hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil immer emotionaler wurde, das mich echt zum heulen brachte. Ich habe noch kein Buch gelesen, in dem der Schreibstil auch nur ähnlich war. Der Schreibstil von Rick Yaney ist einfach nur wunderschön und einzigartig.

Protagonisten:

(ACHTUNG SPOILER GEFAHR)

Cassie: Sie ist die Hauptprotagonistin im Buch. In meinen Augen ist sie ein mutiges, starkes, Mädchen mit ein paar Selbstzweifel, das alles riskiert um ihren Bruder, ihre Verbündeten und ihre große Liebe zu beschützen. Mir ist aufgefallen, dass Ben findet, Cassie hat ein großes Herz und Ringer sich auch langsam, zum Ende hin mit Cassie anfreundet. Ringer ist erstaunt darüber was Cassie alles aushält und wie mutig sie doch ist. Am Ende des Buches ist mir aufgefallen, dass Cassies Seele eigentlich schon total verloren sein müsste. Ob das so war kann ich nicht sagen, aber der Kampf gegen Evan, sie dachte sie hätte ihn umgebracht. Dazu noch die 10 Tausend Erinnerungen der Menschen, die durch Wonderland in sie gedownloadet wurden. „Ich bin die Menschheit!“. Sie ist nicht nur das. Vor allem ist sie auch eine Heldin. Hier kommt jetzt der wahrscheinlich größte Spoiler des Buches: Cassie bringt Vosch um und fliegt mit der Kapsel ist Weltall zum Mutterschiff. Dort nimmt sie eine Pille, die in ihr explodiert und somit auch ihr Umfeld. Dadurch hat sie vorerst die ganze Welt gerettet, und stirbt dadurch selber. Wegen dieser Sache mit Cassie hätte ich mir gerne ein anderes Ende gewünscht, da sie mir so ans Herz gewachsen ist, und sie den Tod einfach nicht verdient hatte.

Marika: Alias Ringer. Sie spielt seit dem zweiten Band eine größere Rolle. Mit dem zwölften System ist sie auch leider noch mehr zur Mörderin geworden. Ich mochte sie eigentlich nie sonderlich, aber mittlerweile kann ich sie sogar ganz gut leiden. Sie hilft Cassie dabei den Stützpunkt zu retten und geht dabei auch fast selber drauf. Sie ist immer noch etwas emotionslos, das sich aber ebenso zum Ende des Buches ändert. Sie ist genauso wie Cassie eine Kämpferin.

Evan: Er war eins ein Silencer. Bis sein System abgestürtzt ist. Das wichtigste für ihn war Cassie zu beschützen. Das Mädchen, das ihm seine Menschlichkeit zurückbrachte. Als er sich freiwillig ergeben hat, werden ihn seine ganzen Erinnerungen genommen. Es wird ihm das ganze Menschliche genommen. So wird er zum Massenmörder, er kann sich nicht mehr an Cassie erinnern und er bringt sie im Kampf fast um, so wie sie ihn auch. Am Ende des Buches hat er wieder seine Erinnerungen zurück, aber wie es mit ihm weitergeht erfahren wir leider nicht. Schade!

Ben: Alias Zombie. Er spielt auch in diesem Buch eine gute Rolle. Er versucht alles um das mit seiner kleinen Schwester wieder gut zumachen, und würde deshalb sein Leben für Meghan und Sam opfern. Es ist seine Aufgabe sie zu beschützen. Im Laufe des Buches fällt es auf, dass Ben sich zu Ringer hingezogenfühlt. Um sie zu finden, hat er sein leben riskiert, so wie er es auch für Cassie und die anderen getan hätte.

Auch die Nebenprotagonisten wie Sam, Meghan und Dumbo… haben eine gute Rolle im Buch gespielt, wobei Sam (Nugget) auch endlich mal mehr mitgespielt hat. Sein Gespräch mit Ben am Ende mir fast das Herz zerrissen hat.

Über den Autor:

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

Fazit:

Wie schon bereits erwähnt: Eine gelungene Fortsetzung, aber für mich kein gelungenes Ende. Es fehlten mir einfach Cassie und Evan, und das Ende gefiel mir auch nicht. Trotzdem gab es sonst so gut wie nichts zu bemängeln, und es war ansonsten auch ein tolles Buch. Es bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

Danke für’s Lesen!

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